FÜ - Cottbus

SpVgg Greuther Fürth – FC Energie Cottbus

Aufgrund des anstehenden Osterfestes wird der Freitagsspieltag auf Gründonnerstag vorgezogen. Die Fürther Ronhof stehen sich das Kleeblatt und der FC Energie Cottbus gegenüber. Die Fürther sind am vergangenen Wochenende mit einem 1:1 aus Aue zurückgekehrt, Cottbus dümpelt im Mittelfeld der Liga umher.

05.04.2012: SpVgg Greuther Fürth – FC Energie Cottbus 3:0 (1:0), 13.065 Zuschauer

Der erste Aufreger bereits in Spielminute drei: Schröck bedient Asamoah, der in den Strafraum eindringt und dort von (17) abgegrätscht wird. Die Zuschauer fordern vehement einen Elfmeter. Schiedsrichter Wingenbach blickt zum Linienrichter – weiterspielen! Richtige Entscheidung. Die Spielvereinigung hat in der Folge mit deutlich mehr vom Spiel. Ein ums andere Mal rollte die Angriffswelle auf den Cottbusser Schlussmann Kirschbaum zu. Richtig gefährlich wird es aber erst in der 18. Minute bei einem Schuss von Sararer von der linken Seite. Der Schuss geht knapp am Tor vorbei. Die Heimelf bleibt am Ball, in den Vordergrund drängt sich aber zunehmend Schiedsrichter Wingenbach mit seiner undurchsichtigen Pfeiferei. Nächster Aufreger in der 28. Minute: Pektürk kurvt durch die Cottbusser Abwehr, ist durch und wird von Roger deutlich sichtbar vor dem Strafraum gefoult. Pektürk „rettet“ sich aber in den 16er. Wingenbach packt die Keule aus: Rot gegen Roger und Elfmeter für Fürth (siehe dazu auch kicker.de). Occean legt sich den Ball zurecht, läuft an und Kirschbaum pariert den schwach geschossenen Strafstoß. Fürth bleibt dran und nur zwei Eckbälle später ist der Ball dann doch drin. Kapitän Kleine drückt den Eckball aus kurzer Distanz über die Linie – 1:0, verdient. Nach der Führung kommt das Zwischenergebnis aus Rostock – 1:0 Hansa gegen Düsseldorf. Und Fürth macht weiter Druck. Von Cottbus überhaupt nichts zu sehen. In der 38. Minute die nächste diskutable Entscheidung der Schiedsrichter. Asamoah wird an der Strafraumkante gefoult. Wingenbach legt den Freistoß mindestens fünf Meter vom Ort des Fouls weg. Die Freistoßflanke kommt in den Strafraum zu Asamoah und der bullige Stürmer nickt den Ball über die Linie – 2:0. Denkste! Der Linienrichter zeigt Abseits an. Es bleibt dem 1:0. Ziemlich enge Kiste.

Dann pfeift Wingenbach zur Pause. Gut, um die inzwischen erhitzten Gemüter im Ronhof wieder abzukühlen. Die Hausherren haben die Partie voll im Griff. Cottbus ohne jeden Torschuss im ersten Durchgang und durch den Platzverweis bereits frühzeitig dezimiert.

Pektürk verstolpert den Ball auf der Außenbahn, Rangelov ist dazwischen und versucht einen Elfmeter zu schinden. Schwach! Auf der Gegenseite kommt Asamoah gegen Kirschbaum nur Zentimeter zu spät. Nach einer Ecke steht Occean plötzlich völlig frei und köpft den Ball an die Querlatte, den Nachschuss von Sararer schlägt ein Cottbusser von der Linie. Das Kleeblatt tut sich in der zweiten Halbzeit sichtlich schwer an die gute Leistung aus dem ersten Durchgang anzuknüpfen. Die Cottbusser stehen nun besser und auch das Schiedsrichtergespann knüpft nahtlos an seine „Leistung“ aus Durchgang eins an. Cottbus bleibt durch die vielen Standards gefährlich. Sörensen versucht es in der 67. Minute mit einem Lupfer über Grün hinweg, aber vorbei. Beste Nachricht in der Phase zwanzig Minuten in der zweiten Halbzeit ist das Zwischenergebnis aus Rostock: Hansa erhöht auf 2:0. In der 74. Minute die sechste Ecke für Fürth. Die Flanke wird am ersten Pfosten verlängert und Occean köpft den Ball am zweiten Pfosten ins Netz, aber Abseits. Nur eine Minute später steckt Occean auf Asamoah durch, der aus der Drehung anzieht. Kirschbaum ist da und pariert, aber direkt vor die Füße von Occean und der macht ihn rein – 2:0! Der Ronhof steht Kopf: „Nie mehr 2. Liga, nie mehr, nie mehr!“, hallt es durchs Stadion (und das bei der großen Skepsis unter den Fürther Anhänger nach den vergangenen Spielzeiten). Cottbus hat seine beste Chance in der 82. Minute nach einem Eckball: Grün kommt nicht an den Ball, Sörensens Schuss wird abgeblockt und kommt zu Adlung. Dessen Schuss geht übers Tor. In der 89. Minute macht Sararer den Deckel drauf. Ein schönes Solo krönt der Mittelfeldspieler mit einem Schuss ins lange Eck – 3:0!

Danach ist Schluss. Fürth siegt souverän mit 3:0 und kommt dem Aufstieg in die Bundesliga einen weiteren Schritt näher. Cottbus bot eine ganz schwache Leistung. Die Niederlage für die Brandenburger geht auch in der Höhe in Ordnung.

Fotos vom Spiel. Zur Vollansicht bitte die Fotos anklicken!

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