SCE - Großbardorf

SC Eltersdorf – TSV Großbardorf

Pokalfieber im Erlanger Stadtteil Eltersdorf. Der Sport-Klub steht im BFV-Pokal-Halbfinale und ist noch zwei Siege vom Einzug in die 1. Hauptrunde des DFB-Pokal entfernt. Zu Gast an der Langenaustraße ist der TSV Großbardorf (ebenfalls Bayernligist). Bei herrlichen äußeren Bedingungen, 27 Grad und trocken, finden sich etwa 650 Zuschauer zu dieser Pokalpartie ein.

02.05.2012: SC Eltersdorf – TSV Großbardorf 5:4 n.E. (0:0, 0:0), 650 Zuschauer

Eltersdorf drückt vom Anstoß weg aufs Tempo. Die Hausherren mit schnellem Passspiel und schnellen Füßen. In der 4. Minute gibt es die erste Gelbe Karte. Rieß (15) sieht nach Foul an Güler den Karton, weil er den mit hoher Geschwindigkeit auf ihn zukommenden Güler auflaufen lässt. Nach einer Viertelstunde die erste Torannäherung durch den Kapitän des TSV Manuel Leicht. Sein Schuss geht knapp neben das Tor. Fünf Minuten später auch der erste Schuss aufs Tor der Gäste durch SC-Spieler Herzner, aber vollkommen verzogen. Und auch Gülers Schuss zwei Minuten später stellt TSV-Keeper Freisinger vor keine Probleme. Danach eine knifflige Szene: Eltersdorfers Seybold kommt nach 26 Minuten im Zweikampf mit Großbardorfs Schönwiesner im Strafraum zu Fall. Der umsichtige Schiedsrichter lässt völlig zu Recht weiterlaufen. Das war nix! Eine gute halbe Stunde ist gespielt als es eine Ecke für Eltersdorf gibt. Von der rechten Seite kommt der Ball zur Mitte, Marco Janz steigt hoch und köpft den Ball zentral vors Tor, wo einige Spieler am Ball vorbeitreten, unter anderem Herzner. In der 33. Minute prüft Rieß (15) mit einem 16-Meter-Schuss SC-Schlussmann Krüger. Der Torhüter kann den Ball mit einer Faustabwehr zur Seite klären. Mit dem Pausenpfiff nimmt Rieß (15) eine abgewehrte Ecke volley und zimmert den Ball gut 15 Meter über das Tor.

Gleich danach ist Pause. Endlich, werden sich viele Zuschauer denken. Bislang eine Partie ohne große Höhepunkte. Eltersdorf hatte mit hohem Tempo begonnen, der TSV Großbardorf hält körperlich voll dagegen und so spielt sich der Großteil der Partie zwischen beiden Strafräumen ab.

Die 2. Halbzeit beginnt ähnlich schleppend wie Durchgang eins endete. Beide Mannschaft mit dem Drang nach vorne, aber so recht gelingen will den beiden Teams heute noch nichts. Die beste Chance in dieser Phase hat Jonczy nach Vorlage von Güler in der 59. Minute. Die Direktabnahme der Güler-Flanke schlägt in der Werbebande neben dem Tor ein – weiter 0:0. Im Gegenzug nun auch Großbardorf gefährlich. Heim zieht aus spitzem Winkel mit vollem Risiko und ein Raunen geht’s durchs weite Rund als der Schuss nur knapp am langen Pfosten vorbeistreicht. Ein Eckball der Gäste in der 67. Minute wird brandgefährlich. Güler tritt im eigenen Strafraum über den Ball, Heim steht am Elfmeterpunkt und nimmt die Hereingabe direkt. Der Schuss geht knapp übers Lattendreieck. Nur zwei Minuten später köpft Stahl (14) des TSV Großbardorf eine Flanke von der rechten Seite denkbar knapp über die Querlatte, SCE-Schlussmann wäre aber zur Stelle gewesen. Ab Mitte der 2. Hälfte können sich die Gäste ein leichtes Übergewicht erspielen. Eltersdorf immer wieder mit Problemen den Ball aus der Gefahrenzone zu klären. In der 71. Minute prüft Stahl (14) erneut Keeper Krüger (SCE). Der Schlussmann reagiert glänzend und kratzt den Kopfball von der Linie. Drei Minuten später sieht der Eltersdorfs Janz nach einem rustikalen Einsatz die „Dunkel-Gelbe Karte“. Eine halbe Stunde ist dann im zweiten Durchgang gespielt. Graf tritt einen Freistoß gefährlich vor das Gästetor, abgewehrt und ab geht es auf die andere Seite. Rieß (15) treibt den Ball bis zum Eltersdorfer Strafraum, sein Schuss (mit letzter Kraft) kullert am Tor vorbei ins Aus. Noch 10 Minuten sind zu spielen als sich Seybold ein Herz nimmt und vom 16er-Eck abzieht. Der Schuss wird noch leicht abgefälscht und zwingt den Gästekeeper zu einer Parade. Drei Minuten vor dem Ende dann DIE Chance für Großbardorf, aber Strauß schlägt den Ball im letzten Moment von der Linie. Den hatten viele Zuschauer schon drin gesehen. Auf der Gegenseite bietet Keeper Freisinger nach einem Schuss eine grandiose Flugeinlage.

Im anschließenden Elfmeterschießen versagen Großbardorf Waios Dinudis die Nerven. Er scheitert mit seinem Elfmeter an SCE-Keeper Krüger. Alle fünf Schützen der Heimelf treffen ins Schwarze und so öffnet Krotz mit seinem Treffer das Tor zum Finale gegen die SpVgg Unterhaching.

Hier der Treffer im Video:


Fotos vom Spiel. Zur Vollansicht bitte die Fotos anklicken!

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