EV Weiden – Schweinfurt Mighty Dogs

In der Eishockey-Oberliga Süd treffen an diesem Sonntagabend die beiden Aufsteiger aus Weiden und Schweinfurt aufeinander. Während Schweinfurt zu Beginn der Saison eine Niederlage nach der anderen einstecken musste, hat es nun die Devils aus Weiden erwischt. Nach dem Höhenflug an die Tabellenspitze folgte der Absturz mit 9 Niederlagen in Folge.

16.12.2012: EV Weiden – Schweinfurt Mighty Dogs 2:1 (0:1, 1:0, 1:0), 1.190 Zuschauer

Schweinfurt nutzt gleich das erste Powerplay nach einem unnötigen Foul von Schmid. Gerade einmal 3:44 Minuten sind gespielt als der Schuss von Stähle den Weg ins Weidner Tor findet. In der 7. Minute pfeift der Schiedsrichter ein Icing obwohl der Linesmen selbiges nicht angezeigt hatte. Der Schweinfurter Goalie hatte schon das Spielen eingestellt, der Weidner Stürmer hatte das leere Tor vor sich. Die restlichen Minuten im Mittelpunkt des Geschehens: Schiedsrichter Seckler. Sämtliche Strafen, im Großteil auf Weidner Seite, sind ein Witz. Die Devils überstehen ein 3:5-Unterzahlspiel und haben in dieser Situation durch Andrasovsky den Ausgleich auf dem Schläger. In den letzten Sekunden des 1. Drittels trifft Göldner in Überzahl die Querlatte.

Die Partie ist im 2. Drittel sehr schwach. Beide Mannschaften bringen nicht allzu viel aufs Eis. Die Devils leisten sich in der Defensive einige grobe Schnitzer, können sich aber auch an diesem Abend auf einen starken Goalie Huber verlassen. Eine Powerplay-Situation nutzen die Weidner in der 35. Minute durch Köbele zum Ausgleich. Den Schuss von Bartels lässt Dirksen prallen und Köbele löffelt die Scheibe in die Maschen (34:36). Gegen Ende des Mittelabschnitts leisten sich die Devils einige Strafen. Genau eine Minute vor der Sirene bietet Daniel Huber den „Save des Jahres“ an als er bei 3:4-Unterzahl einen Schuss aus dem Eck fischt. Der Spielstand nach dem 2. Drittel 1:1.

Die Devils kommen stark aus der Kabine. Man merkt den Jungs den Siegeswillen im heutigen Kellerduell an. Nach 44:15 Minuten spielt Waldowsky einen schönen Querpass auf seinen Sturmkollegen David Musial und der netzt zur 2:1-Führung ein. Die Schweinfurter drücken in Rückstand auf den Ausgleich. Die Devils sind arg am schwimmen in der Abwehr. Sieben Minuten vor dem Ende handelt sich Igor Filobok nach einem hohen Stock gegen Musial eine 5+Spieldauerdisziplinarstrafe ein. Kurz darauf folgt Koch mit einer kleinen Strafe. Ist das die Entscheidung in dieser Begegnung? Klares Nein! Domke folgt auf Weidner Seite wenig später ebenfalls. Doch die Devils retten die knappe Führung über die Zeit. Mit der Schlusssirene brandet im Weidner Eisstadion ein erleichterter Jubel auf.

Fotos vom Spiel:

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