EV Weiden – EHC Freiburg

Der EV Weiden ist in der Eishockey-Oberliga wieder im Aufwind. Aus den vergangenen vier Spielen gab es zehn Punkte und der Anschluss an das Tabellenmittelfeld kann hergestellt werden. Dazu wäre ein Sieg gegen aktuell etwas schwächelnde Freiburger Wölfe ganz gut.

28.12.2012: EV Weiden – EHC Freiburg 5:3 (2:1, 1:2, 2:0), 1.568 Zuschauer

Die Devils erwischen einen „Start nach Maß“. Bereits in der 2. Minute netzt Waldowsky nach Vorlage von Andrasovsky im Freiburger Tor ein – 1:0. Freiburg kämpft sich aber fast postwendend zurück in die Partie. Weidens Goalie Daniel Huber lässt einen Schuss prallen, Vozar schnappt sich den Puck und schießt diesen zum 1:1 ins Tor. Die Gäste danach mit den besseren Chancen (auch im Powerplay). Die Abwehr der Devils hält mit viel Glück dem Ansturm stand. Auf der Gegenseite spielen die Devils in doppelter Überzahl den Vorteil aus. Flamik ballert von der blauen Linie einen Schlagschuss in die Maschen – der EVW wieder vorne. In der Schlussphase des 1. Drittels sind die Weidner die spielbestimmende Mannschaft. Spielstand nach 20 Minuten: 2:1 für den EV Weiden.

Die Devils dürfen zu Beginn des Mittelabschnitts gleich mal in Überzahl ran, Linsenmaier muss auf Seiten der Freiburger für zwei Minuten raus. Weiden ist schnell in der Aufstellung und lässt die Scheibe durch die eigenen Reihen wandern. Über Musial und Waldowsky kommt der Puck schließlich zu Domke, der überlegt abschließt und Hönkhaus überwinden kann – 3:1. Wie schon im 1. Drittel starten die Devils also gut in den Spielabschnitt. In der Folge wird die Partie zerfahrener. Beide Mannschaften leisten sich viele Ungenauigkeiten und Puckverluste. Als David Musial auf die Strafbank muss, nutzen dies die Gäste durch Jenacek eiskalt aus (28:22). Und auch die nächste Überzahlsituation nutzen die Freiburg. EV-Kapitän Zellner sitzt seine Strafe wegen Behinderung ab und Kästle wird mustergültig freigespielt und schiebt zum 3:3-Ausgleich ein (32:17). Sein erster Saisontreffer. Mit diesem Spielstand geht es dann auch in die 2. Pause. Freiburg hat im zweiten Spielabschnitt seine beiden Powerplay-Situationen genutzt den zwischenzeitlichen 1:3-Rückstand ausgeglichen.

Die Begegnung ist auch zu Beginn des Schlussabschnitts zerfahren. Eine Einzelaktion bringt dann den vierten Weidner Treffer. Andrasovsky tankt sich von hinter dem Freiburger Tor vor selbiges und erzielt aus der Drehung das 4:3 (44:24). Danach zieht sich Weiden etwas zurück und lässt die Freiburger kommen. Torchancen gibt es in den restlichen Minuten auf beiden Seiten, aber keiner Mannschaft will ein Tor gelingen. Fast genau zwei Minuten vor dem Ende muss Florian Bartels auf Seiten des EVW für ein Foul auf die Strafbank. Freiburg nimmt konsquenterweise den Goalie für einen weiteren Feldspieler vom Eis. Die Devils kämpfen können sich aber in Unterzahl kaum entscheidend befreien. Erst 8 Sekunden vor Spielende ist es Dusan Andrasovsky, der einen Konter laufen kann und die Scheibe ins leere Freiburger Tor bugsieren kann – 5:3 – die Entscheidung.

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