TSV 1860 München II – FC Bayern München II

Bereits weit vor dem Anpfiff um 20:15 Uhr waren die Straßen rund um das Grünwalder Stadion in München mit Derbyluft gesättigt. Die Löwenfans waren zahlreich vertreten und pilgerten in Scharen zum Derby-Heimspiel. Die Bayern-Anhänger versammelten sich zur gleich Zeit am Nockherberg und marschierten geschlossen zum Stadion. Die bayerische Polizei hatte die Lage mit mehreren Staffeln im Griff.

Panorama Grünwalder Stadion
Panorama Grünwalder Stadion

Vor Spielbeginn war die Stehhalle mit den Löwenfans richtig gut gefüllt, während im Gästeblock doch noch einige Lücken klafften. Der Spielbeginn verzögerte sich durch die vielen noch vor den Stadiontoren wartenden Fans um zehn Minuten und mit Einlauf der Mannschaften war zum einen der Gästeblock gefüllt, zum anderen zeigten die Löwen-Fans eine Choreo mit anschließender minutenlanger Pyro-Show!

Galerie I (zur Vollansicht bitte die Fotos anlicken!):

06.11.2013: TSV 1860 München II – FC Bayern München II 2:1 (0:1), 12.260 Zuschauer

Nun zum Spiel: nach der minutenlangen Verzögerung aufgrund des Pyro-Einsatzes der Sechziger waren es die Bayern, die das Heft früh in die Hand nahmen. Eine erste Torchance vergab Green nach fünf Minuten. Die „kleinen Löwen“ profitierten zunächst von Fehlern der Bayern-Abwehr. Nachdem die Verteidiger und Torhüter Raeder den Ball am eigenen Strefraum vertändelt hatte, rutschte Ott nur knapp an einem Querpass vorbei (9.). Nach einer Viertelstunde konnte Löwen-Keeper Netolitzky einen Schuss des heute besten Bayern-Spielers Højbjerg zur Ecke abwehren. Die Partie weiter hochklassig und schnell. Mvibudulu wurde in der 18. Minute perfekt geschickt, passte zur Mitte, wo Ott nur knapp verpasste. Im direkten Gegenzug wurde Greens erster Versuch in den Rücken der Abwehr zu passen abgewehrt, der zweite Versuch erreichte Schöpf, der den Ball in den rechten oberen Winkel schoss – 0:1 – die Roten in Führung. Nach dem Führungstreffer gibt es in der Bayern-Kurve erneuten Einsatz von Bengalen. FCB-Torhüter Raeder musste vor Wiederanpfiff mehrere Minuten behandelt werden, konnte aber weitermachen. Diese Halbzeit würde wohl etwas länger dauern, da waren sich die über 12.000 Zuschauer jetzt schon sicher. Das Derby verflachte auf dem Rasen, Chancen waren nun Mangelware. Dafür gaben die Fans auf den Rängen, die Blauen in der Stehhalle, die Roten in der Kurve, weiterhin Vollgas und trieben ihre Mannschaften lautstark an. In der siebenminütigen Nachspielzeit war es erneut Mvibudulu, der den Ausgleich auf dem Fuß hatte. Er hatte den Ball am 5er-Eck an Raeder vorbeigelegt, aber Chessa rettete für seinen bereits geschlagenen Keeper. Aber auch die Bayern hatten noch eine Einschussmöglichkeit in Hälfte eins. Chessa hinterlief Green, passte zur Mitte und Friesenbichler schloss ab. Dieser Schuss war eien leichte Beute für Netolitzky.

Galerie II (zur Vollansicht bitte die Fotos anlicken!):

Auch der Beginn der zweiten Spielhälfte im Grünwalder Stadion verzögerte sich. Dieses Mal waren es jedoch die Bayern-Fans, die das Stadion in roten Rauch hüllten. Als Schiedsrichter Ostheimer (alles im Griff!) die Partie schließlich freigab, dauerte es gerade einmal 180 Sekunden und die Löwen hatten ausgeglichen. Über Mvibudulu kam der Ball zu Vojac, der an Raeder vorbei zum 1:1 einschob. Die Löwen-Fans in der Stehhalle feierten diesen treffer mit viel Rauch, Blinkern und Böllern. Die Bayern waren im zweiten Durchgang nicht mehr ganz auf der Höhe und nicht mehr so druckvoll wie noch in der ersten Halbzeit. Nur drei Minuten nach seinem ersten Treffer war Vujac erneut der Bayern-Abwehr entwischt und zielt nur knapp neben das Tor. Die Roten gaben durch Schöpf in der 55. Minute den ersten Torschuss in den zwetien 45 Minuten ab. Und die 100%ige zur erneuten Führung bot sich Friesenbichler nach genau einer Stunde. Löwen-Kapitän Aygün leistete sich einen groben Patzer am Sechzehner, aber Torhüter Netolitzky konnte Friesenbichlers Abschluss entschärfen.
In der 63. Minute gab Højbjerg einen satten 18-Meter-Schuss aufs Löwen Tor ab – Ecke. Diese segelte an den zweiten Pfosten, wo Friesenbichler den Ball aus kurzer Distanz nicht im Tor unterbringen konnte. Die Löwen versuchte es nach dem Ausgleich mit Kontern und so einer saß in der 68. Minute: Ott war die letzte Station einer flotten Kombination und schob den Ball unter dem ausgelassenen Jubel der 60er-Fans zur 2:1-Führung ein. Die Löwen-Fans hatten ihr pyrotechnisches Arsenal bereits aufgebraucht und so wurde dieser Treffer stimmlich gefeiert. Das Derby bot in der Folge kaum mehr große Torgelegenheiten. Die Bayern rannten, angetrieben von einem starken Højbjerg, immer wieder über die Mitte an, blieben aber mehrheitlich an der vielbeinigen Abwehr der Blauen hängen (Necat Aygün!). Und so retteten die Löwen einen knappen 2:1-Derbysieg über die Zeit. Der Platzverweis gegen Rech in der Nachspielzeit ging im Jubel der blaugekleideten Fans unter. Nach dem Schlusspfiff feierten die Sechziger mit ihren Fans den Derbysieg!

Weitere Fotos rund um das Amateure-Derby in München. Zur Vollansicht bitte die Fotos anklicken

So habt ihr vorab getippt:

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