Nürnberg Ice Tigers – Grizzly Adams Wolfsburg

Spiel 5 in der „best-of-seven“-Serie im DEL-Playoff-Viertelfinale zwischen den Ice Tigers aus Nürnberg und den Grizzly Adams aus Wolfsburg. Und es war bereits ein Matchball-Spiel für die Gäste aus Wolfsburg. Sie lagen nach vier gespielten Duellen mit 3:1-Siegen vorne. Für die Ice Tigers ging es am heutigen Abend also darum, sich in die Serie zurück zu kämpfen und den vorzeitigen Urlaub zu verhindern.

25.03.2014: Nürnberg Ice Tigers – Grizzly Adams Wolfsburg 6:2 (1:1, 4:1, 1:0), 5.064 Zuschauer

In einem intensiven und schnellen 1. Drittel hatte Wolfsburg den besseren Beginn. Zunächst musste Nürnbergs Reinprecht nach 15 Sekunden wegen eines Stockschlags auf die Strafbank. Das anschließende Powerplay überstanden die Hausherren unbeschadet und hatten direkt nach Ablauf der Unterzahl die erste hochprozentige Chance. Reinprecht kam von der Strafbank, bediente Kaufmann am zweiten Pfosten, aber Dhunussow konnte abwehren. Nur eine gute Minute später scheiterte Reimer aus zentraler Position am Wolfsburger Schlussmann. Nach 05:11 schlug es zum ersten Mal an diesem Abend hinter Weiman ein. Wolfsburg grundsätzlich defensiver eingestellt und auf Konter lauernd. Und genau einen solchen nutzten die Gäste in Person Abid zur Führung. Kohl sah Abid an der blauen Linie und schickte ihn auf die Reise. Abid ließ Weiman keine Abwehrchance und verwandelte souverän zum 0:1. Die Antwort der Nürnberger ließ aber nicht lange auf sich warten. In der 7. Minute herrschte viel Verkehr vor Dshunussow. Den freien Puck sah James als Erster, schnappte sich die Scheibe, kurvte ums Tor und stopfte den Puck ins Netz – 1:1 (06:21). Danach bekämpften sich beide Mannschaften eher an der Bande, die großen Chancen waren in dieser Phase zwischen Minute acht und dreizehn Mangelware. In der 13. Minute konnte Nürnberg zum ersten Mal in Überzahl agieren und das war richtig mies. Wolfsburg hatte die Partie in diesen zwei Minuten im Griff und ließ die Hausherren nicht ins Angriffsdrittel kommen. Gegen Ende des 1. Drittels nahm die Partie nochmal zusätzlich Fahrt auf. Zunächst scheiterte Rosa mit seinem Schuss an der Fanghand von Weiman (16.). In der Schlussminute packte Eriksson an der blauen Linie einen saftigen Schlagschuss aus, aber Dshunussow war zur Stelle.
So ging es nach einem packenden 1. Drittel mit dem Spielstand von 1-1 in die Kabinen.

Die ersten Minuten des Mittelabschnitts spielten sich zwischen den beiden Toren ab. In der 27. Minute schnappte sich Pföderl die Scheibe, kurvte hinter das Wolfsburger Tor. Den Pass vor das Tor konnten seine Mitspieler nicht verwerten, der Abpraller fiel Pföderl erneut vor die Füße und der Youngster behielt die Nerven und schoss zur 2:1-Führung ein. Nürnberg danach in Überzahl und zunächst erneut nicht gut aufgestellt, aber dann doch mit dem Treffer. Pollock zog von der blauen Linie nach halbrechts ins Wolfsburger Drittel und chipte den Puck eher vors Tor als zu schießen, aber das reichte. Der Puck rutschte an Freund und Feind vorbei ins Tor – 3:1 (29:11). Wolfsburg in dieser Phase zu aggressiv und mit dem nächsten Foul. Nürnberg nach dem Power-Break erneut in Überzahl. Die erste Angriffswelle brachte nichts ein und Nürnberg musste neu aufbauen. Regier sah dabei Kaufmann an die Wolfsburger blaue Linnie fahren und schickte ihn mustergültig. Kaufmann lupfte die Scheibe zum 4:1 unter die Latte (31:20). Fast vom Bully weg gelang Wolfsburg der Anschluss. Rosa drang ins Angriffsdrittel ein, hatte zu viel Platz und schlenzte den Puck genau in den linken oberen Winkel – 4:2 (32:10). Aber Nürnberg brauchte keine zwei Minuten, um den alten Abstand wiederherzustellen. Erneut war es Kaufmann der Dshunussow keine Abwehrchance ließ und einnetzte – 5:2 (34:00). Die restliche Minuten spielten die Ice Tigers souverän runter und gingen mit einem Drei-Tore-Vorsprung in die Kabine bzw. ins letzte Drittel.

Nürnberg war im Schlussdrittel sehr defensiv eingestellt. Wolfsburg hatte deutlich mehr vom Spiel. Den Gäste unterliefen aber zunächst viele unerlaubte Weitschüsse. Das hemmt die Aufholjagd der Gäste. Ab der 47. Minuten zogen die Hausherren das Tempo wieder an. Buzas scheiterte mit einem klasse Solo an Dshunussow. Wolfsburg steckte in der Folge auf. In der 57. Minute erzielte Jaspers in Überzahl den 6:2-Endstand für die Ice Tigers (56:38).

Fotos vom DEL-Playoff-Spiel. Zur Vollansicht bitte die Fotos anklicken.

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