1. FC Nürnberg – VfB Stuttgart

Abstiegskampf im Frankenstadion zu Nürnberg! Der FCN empfing am 27. Spieltag der Bundesligasaison 2013/14 als Tabellen-17. den VfB Stuttgart. Das Flutlichtspiel stand aufgrund der Tabellensituation unter dem Motto „Verlieren verboten“.

26.03.2014: 1. FC Nürnberg – VfB Stuttgart 2:0 (1:0), 38.188 Zuschauer

Zum Einlauf der Mannschaften wurde in der Nürnberger Kurve ein Banner mit der Aufschrift „Bringt unsere Augen zum leuchten“ aufgezogen. Der Rest ließ sich da bereits erahnen und folgte dann auch: rote Bengalen über die gesamte Kurve verteilt!

"Bringt unsere Augen zum leuchten!" - Pyro Nürnberg
„Bringt unsere Augen zum leuchten!“ – Pyro Nürnberg

Die Stuttgarter Fans feuerten ihre Elf mit einem Banner und der Aufschrift „Kampf bis zum Ende“ an.

Für den ersten sportlichen Aufregen des Spiels sorgte Stuttgart in der 6. Spielminute. Nürnbergs Schlussmann Schäfer hatte bei Traores Versuch aber keinerlei Probleme. Auf der Gegenseite dauerte bis zur 15. Minute ehe die Clubberer gefährlich vor das Gästetor kamen. Campaña probierte es aus gut 18 Metern und zentraler Position – ohne Gefahr für Ulreich. Als Rausch nach 20 Minuten den Ball an die Latte knallte ging ein Raunen durch das weite Rund. Die Nürnberger wurden in der Folge aktiver und erspielten sich die besseren Gelegenheiten. Hlousek und Kiyotake spielten am linken Flügel Doppelpass, Hlousek brachte die Kugel zur Mitte und Niedermeier fälschte den Querpass fast ins eigene Tor ab. Den anschließenden Eckball köpfte Frantz im 5m-Raum noch am Tor vorbei. Die Nürnberger waren danach spielbestimmend, aber ohne den ganz großen Druck auf das Stuttgarter Tor entwickeln zu können. Die Taktik mit hohen Bällen auf Drmic zu agieren war aufgrund der Stuttgarter Hintermannschaft mit Sakai, Niedermeier und Rüdiger nicht die beste Wahl. In der der 35. Minute setzte sich Kiyotake gegen mehrere Stuttgarter durch, drang in den Strafraum ein, dort versprang ihm jedoch der Ball und die Chance war dahin. Aber nur eine Minute später erlöste FCN-Stürmer Drmic die knapp 38.000 Club-Fans. Mit einem energischen Antritt ließ er Sakai am Strafraum stehen und überwand Ulreich zur 1:0-Führung. Dabei bliebs bis zur Halbzeit. Die Club-Führung war verdient.

VfB-Trainer Stevens brachte zur 2. Halbzeit Maxim für den angeschlagenen Rausch. Der eingewechselte Rumäne brachte frischen Wind in das bislang lahme Angriffsspiel der Schwaben. In der 52. Minute flankte Maxim von links in den Rücken der Abwehr und Traore nahm den Ball volley – direkt auf Schäfer. Auf der anderen Seite bediente Feulner von der rechten Seite Drmic am Elfmeterpunkt und der Schweizer konnte mutterseelenalleine zum 2:0 einschießen. Ulreich war bei diesem Abschluss gegen die Laufrichtung chancenlos. Stuttgart auch nach dem zweiten Gegentreffer zu passiv. Einzig Maxim sorgte das ein oder andere Mal für einen Vorstoß, der aber von der Nürnberger Abwehr unterbunden werden konnte. In Schwierigkeiten kam die Club-Abwehr zumeist durch eigene Fehler. Angha verschätzte sich bei einem weiten Ball in der 63. Minute und Maxim stand frei vor Schäfer. Im letzten Moment war ein Nürnberger Verteidiger noch dazwischen und klärte. Das Spiel verlagerte sich nun zwischen die beiden Strafräume, Torchancen blieben aus. Einzig ein gefährlicher Freistoß von Kiyotake in der 69. Minute und ein weiterer Versuch von Maxim verlangten eine Parade der Keeper. Stuttgart konnte in der Schlussphase, wie auch bereits das ganze Spiel zuvor, keinen unmittelbaren Druck auf das Nürnberger Tor aufbauen und verlor verdient mit 0:2 in Nürnberg. Die Clubberer verschafften sich durch den Heimsieg etwas Luft im Abstiegskampf.

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