AC Sparta Praha – SK Slavia Praha

Nach dem Auftakt bei Bohemians ging es in Richtung Letna Stadion (neumodisch Generali-Arena) zum 281. Prager Derby zwischen Sparta und Slavia. Auch hier könnte die sportliche Ausgangslage vor dem Derby nicht unterschiedlicher sein. Während Sparta mit großem Vorsprung der Meisterschaft näherkommt, rangiert Slavia im Tabellenkeller und kämpft um den Klassenverbleib.
Das 281. Derby zwischen Sparta und Slavia war in diesem jahr offiziell ausverkauft, einige Sitze blieben aber dennoch leer (die Fans waren aber wohl doch da und hatten sich in den Stehblock begeben). Vor dem Spiel hielten wir uns vor dem Stadion auf, hier war die Lage aber relativ ruhig. Eine gute Stunde vor Anstoß ging es dann rein und hier fielen vor allem die doch laschen Kontrollen auf (also eigentlich wurde überhaupt nicht kontrolliert). Danach unsere Plätze gesucht, wobei es zwei gute Plätze waren und zwei eher miese (wurde in der Halbzeit korrigiert).

12.04.2014: AC Sparta Praha – SK Slavia Praha 3:0 (1:0), 19.089 Zuschauer

Sparta übernahm vom Anstoß weg das Kommando. Krejčí flankte nach zehn Minuten perfekt an den Elfmeterpunkt, Lafata schraubte sich hoch und köpfte die Flanke einem Slavia-Verteidiger an den Rücken. Sparta drückte in der Anfangsphase auf das schnelle erste Tor, Slavia konnte sich kaum befreien und verlor den Ball relativ schnell an die Hausherren. Es ging weiter nur Richtung Slavias Tor. Kadeřábek brachte den Ball in der 27. Minute vom rechten Flügel in den Rücken der Abwehr und Hušbauer ging volles Risiko und nahm den Ball volley, aber drüber. Nur zwei Minuten später war es passiert und das Letna Stadion brach zum ersten Mal aus. Über links wurde Spartas Führung eingeleitet und am zweiten Pfosten rutschte Lafata in den Querpass und drückte den Ball zur Führung über die Linie. Nach der Sparta-Führung brannte es zunächst im Sparta-Fanblock, danach zeigte der Heimblock eine Choreografie inklusive einiger Fackeln und anschließend zündelten auch die Slavia-Anhänger im gesamten Gästebereich (siehe Galerie).

Galerie Pyro + Choreo vom Prager Derby

Auch in der zweiten Halbzeit bot sich den 19.000 Zuschauern ein ähnliches Bild: Sparta war sportlich eine Klasse besser als der Stadtrivale Slavia. Erneut war es Krejčí, der die erste gefährliche Aktion einleitete. Er zog von links zur Mitte und visierte das lange Eck an, schoss aber knapp vorbei. Für einen der wenigen Lichtblicke auf Seiten von Slavia sorgte Zmrhal in der 50. Minute mit einem Distanzschuss, den Vaclík erst im Nachfassen festhalten konnte. Nur drei Minuten nach dieser Aktion brannte es erneut im Slavia-Strafraum, aber die beiden Gelegenheiten konnten geblockt werden. Beim folgenden Angriff zog Hušbauer aus der zweiten Reihe ab und sein Schuss wurde kurz vor Slavias Keeper Černý noch entscheidend abgefäscht – 2:0 (54.). Danach kontrollierte Sparta Ball und Gegner. Slavia zeigte sich nach 67 Minuten wieder gefährlich: Necid legte per Kopf für Juhar auf und dessen Direktabnahme ging nur knapp am Pfosten vorbei ins Toraus. Eine Viertelstunde vor dem Ende bekam Slavia einen klaren Elfmeter nicht zugesprochen. Costa lief im Strafraum Necid in die Hacken und stürzte anschließend über ihn. Auf der Gegenseite markierte Dočkal mit einem feinen Schlenzer vom 5er-Eck das 3:0 im 281. Derby.
Nach dem Schlusspfiff feierte Spartas Anhang zusammen mit der Mannschaft den Derbys

Weitere Fotos vom 281. Derby zwischen Sparta und Slavia:

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