SpVgg Greuther Fürth – SV Sandhausen

Endspurt in der 2. Fußballbundesliga: der SC Paderborn und die SpVgg Greuther Fürth hatten am letzten Spieltag noch die Möglichkeit direkt in die Bundesliga aufzusteigen. Paderborn lag nach einer überragenden Rückrunde zwei Zähler vor dem Kleeblatt. Für Spannung war also gesorgt.

11.05.2014: SpVgg Greuther Fürth – SV Sandhausen 2:0 (0:0), 16.165 Zuschauer

Fürth begann kontrolliert. Nach einer scharfen Hereingabe von Gießelmann kam Azemi in der achten Minute im Zentrum nur Zentimeter zu spät. Danach gab es das erste große Raunen im Fürther Ronhof. Die Nachricht der 1:0-Führung von Aalen in Paderborn machte die Runde. Die Euphorie hielt auch nach dem schnellen Ausgleich Paderborns (15.) an, denn ein Untentschieden würde Paderborn bei einem Fürther Sieg nicht reichen. Auf dem Platz hatte Fürther mehr Ballbesitz, der entscheidende Zug zum Tor fehlte jedoch. Nach 20 Minuten ging Paderborn gegen Aalen in Führung, was die Stimmung im Ronhof empfindlich dämpfte. Auf dem Grün legten die Fürther etwas zu. Brosinski war über rechts frei durch, flankte zur Mitte und erneut verpasste Azemi nur knapp. Kurz darauf leistete sich Sandhausens Keeper einen schwachen Abstoß direkt auf Sukalo, der den Ball umgehend auf Azemi weiterleitete, der stand jedoch im Abseits. Das war es dann aber auch schon im ersten Durchgang.

Im 2. Durchgang hieß es also volle Offensive für die Kleeblätter. Und die Vorgabe aus der Führung der Paderborner wurde in der 52. Minute umgesetzt. Stieber brachte den Ball gefühlvoll zur Mitte und Azemi wuchtete den Ball per Kopf ins Tor – 1:0. Die Hoffnung auf den direkten Wiederaufstieg lebte wieder. Ein Tor des VfR Aalen und die Fürther wären wieder erstklassig. Nach einer Stunde ging ein Jubel durch den Ronhof, aber das stellte sich als eine Inszenierung der Nordkurve heraus, der Spielstand in Paderborn weiter 2:1. In Fürth schoss Schauerte einen Freistoß gefährlich in Richtung Wolfgang Hesl, aber Fürths Keeper musste nicht eingreifen, der Schuss ging knapp über das Tor. Eine Viertelstunde vor dem Ende probierte es Azemi aus der Distanz, der Schuss drehte sich aber vom Tor weg. Die Hausherren machten in der 83. Minute den Sack zu. Brosinski bediente Stieber und der köpfte zum 2:0 ein. Die Blicke gingen nun auf die Smartphones und zum Ergebnis in Paderborn, verbunden mit der Hoffnung auf den Ausgleich der Aalener. Die Minuten verstrichen und es tat sich nichts. Nach der letzten Chance des Spiel durch Sandhausens Adler in der Nachspielzeit, war die Partie zuende. Die Partie in Paderborn lief noch, brachte aber nicht mehr die enttscheidende Wende.
Somit tritt die SpVgg Greuther Fürth am Donnerstag in Hamburg an und genießt am kommenden Sonntag Heimrecht gegen den HSV.

Fotos vom Spiel. Zur Vollansicht bitte die Fotos anklicken.

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