SpVgg Greuther Fürth – Hamburger SV

Nach dem 0:0 am Donnerstag in Hamburg stand am heutigen Nachmittag das Rückspiel der Relegation zur Bundesliga an. Der Zweitligist aus Fürth hatte es in Hamburg zwar verpasst, das so wichtige Aufwärtstor zu erzielen, ging aber aufgrund der gezeigten Leistungsfähigkeit als Favorit in das Duell mit dem Bundesliga-Dino.

 

18.05.2014: SpVgg Greuther Fürth – Hamburger SV 1:1 (0:1), 17.500 Zuschauer

Bereits in der ersten Minuten ging ein Raunen durch den Ronhof. Baba wehrte zu kurz ab und Lasogga zog direkt ab. Sein Schuss ging aber weit vorbei. Hamburg startete besser in das Endspiel um den Klassenerhalt. In der elften Minute konterte der HSV über Janssen und Calhanoglu. Der Schuss des Spielmachers ging ans Außennetz. Nach einer Viertelstunde hatten die Gäste eine Riesenchance. Calhanoglu zog ab und der Ball klatschte vom Pfosten zurück ins Spiel. Den Abpraller nahm Janssen direkt und schoss Hesl auf die Brust. Den anschließenden Eckball brachte van der Vaart zur Mitte und Lasogga köpfte zum 1:0 ein. Fürths Schlussmann Wolfgang Hesl hatte die Situation mit einem schlechten Befreiungsschlag eingeleitet. Die Hamburger belohnten sich für eine engagierte Anfangsphase. Auf der Gegenseite schoss Stieber eine Direktabnahme knapp neben das Tor. Nach einer halben Stunde musste Djourou nach einem Zusammenprall mit Azemi verletzt runter. In der Schlussphase der ersten Halbzeit gab es in der 39. Minute noch einen Aufreger im Hamburger Strafraum. Nach einer Fürther Flanke sprang der abgewehrte Ball Badelj an die Hand. Schiedsrichter Kircher, der viele Szenen zugunsten der Hamburger entschied, ließ weiterspielen (Distanz zu kurz?!). So führten die Hamburger nach 45 Minuten, nicht unverdient, mit 1:0. Schiedsrichter Kircher wurde mit „Schieber, Schieber“-Rufen in die Pause verabschiedet.

das Kleeblatt kam klar verbessert aus der Pause und hatte nun mehr von der Partie. Die erste große Gelegenheit ergab sich jedoch für Lasogga, der eine Flanke direkt auf den Kopf bekam und den Ball aber nicht mehr drücken konnte. Auf der Gegenseite flankte Brosinski scharf vors Tor und Drobny fischte den Ball vor Azemi weg. Die Fürther im zweiten Durchgang dominant und in der 57. Minute mit der Belohnung. Stieber steckte auf Fürstner durch und der spitzelte den Ball an Drobny vorbei ins Tor. Kollektiver Jubel im Ronhof. Das Kleeblatt drückte und drängte, aber der letzte Pass kam nicht mehr an oder Drobny stand im Weg. In der 88. Minute wäre es dann fast soweit gewesen. Der eingewechselte Füllkrug ließ Mancienne auf dem Flügel stehen, dribbelte zur Mitte und bediente Azemi am 5m-Raum. Fürths Stoßstürmer verstolperte den Ball und damit auch die letzte Chance des Spiels.
Der HSV schafft dank des Auswärtstors den Klassenerhalt. Fürth bleibt in Liga 2 und freut sich auf das Derby gegen den Club.

Fotos vom Spiel. Zur Vollansicht bitte die Fotos anklicken.

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