Blue Devils Weiden – IceFighters Leipzig

Heimspielauftakt der Blue Devils Weiden in der Vorbereitung auf die anstehende Saison 2014/15. Nach der wahrlich verkorksten vergangenen Saison und dem sportlichen Abstieg aus der Oberliga, der nur aufgrund des Rückzuges von Schweinfurt vermieden werden konnte, sollen wieder bessere Zeiten im Weidner Eisstadion anbrechen. Zu Gast war mit den IceFighters Leipzig, der letztjährige Meister der Oberliga Ost. Das erste Kräftemessen am vergangenen Samstag entschieden die Leipziger mit 4:1 für sich.

12.09.2014: Blue Devils Weiden – IceFighters Leipzig 8:1 (3:0, 3:0, 2:1), 842 Zuschauer

Die Blue Devils mussten kurzfristig auf Vladimir Nikiforov verzichten. Für ihn rückte Try-Out-Spieler Veit Holzmann in den zweiten Block und machte sein Sache sehr gut. Die erste gute Gelegenheit hatte Voakes nach Vorlage von Waldowsky. Der Schuss des kanadischen Import-Spielers geriet jedoch zu zentral und Leipzigs Goalie Stadt konnte abwehren. Weiden hatte das erste Drittel deutlich mehr Spielanteile, von Leipzig außer einigen Schüsschen nicht viel zu sehen. Leipzigs Schlussmann Staudt bewahrte seine Mannschaft zunächst vor dem schnellen Rückstand. In der sechsten Minute sah er sich einem 2auf1-Konter der Devils ausgesetzt, Kirchberger vergab auf Vorlage von Schadt. Danach bot sich den Devils die Chance bei einer 5:3-Überzahl in Führung zu gehen, diese Möglichkeit blieb ungenutzt. Nach 11:48 Minuten durften die Fans der Blue Devils erstmals jubeln. Pronath und Holzmann passten sich die Scheibe mustergültig zu und der Try-Out-Spieler verwandelte per Rückhand zum 1:0. Und weiter rollten die Angriffe auf das Leipziger Tor. Jirik bediente Voakes, der erneut knapp scheiterte (13.). In der 18. Minuten ließen die Devils das 2:0 folgen. Ehmann spielte Jirik in der Rundung frei, dieser zog zur Mitte und traf in den rechten Winkel (17:46). Eine Minute später verpasste Pronath mit einem Rückhand-Versuch das 3:0. Der Querpass auf den mitgelaufenen Willaschek wäre hier die bessere Lösung gewesen. Der dritte Weidner Treffer fiel aber noch im ersten Spielabschnitt. Vier Sekunden vor der Drittelsirene netzte Kirchberger nach einer feinen Einzelleistung zum 3:0 ein (19:56).

Auch das 2. Drittel verlief über weite Strecken wie der Beginn des Spiels. Leipzig spielte etwas offensiver, für einen Treffer reichte es gegen die gut sortierte Weidner Abwehr mit Huber und Engmann zwischen den Pfosten jedoch (noch) nicht. Huber rettete in eigener Überzahl gegen Striepeke mit einer schönen Parade (27.). Danach rissen die Devils die Partie wieder mehr an sich und legten den Gästen innerhalb von 75 Sekunden drei Treffer ins Netz. Den Auftakt machte Voakes nach einem Konter mit der Rückhand zum 4:0 (35:34). Es folgten die Treffer von Waldowsky im direkt anschließenden Angriff (35:56) und ein abgefälschter Powerplay-Treffer von Ehmann, der den Schuss von Willaschek ins Tor lenkte (36:49). Die Partie war damit entschieden und die Hausherren nahmen etwas das Tempo raus.

Die Blue Devils gingen entspannt ins letzte Drittel und boten den Leipzigern zunächst einige gute Chancen an. Hier konnte sich Engmann im Weidner Tor einige Male auszeichnen. Sobald die Hausherren das Tempo aber anzogen, da schwommen die Gäste in der Abwehr. Nach 43:18 Minuten setzte Voakes energisch nach und stocherte den Puck zum 7:0 über die Linie. Der zweite Treffer des aus Holland verpflichteten Kanadiers. Fünf Minuten später liefen Firsanov und der gut aufspielende Holzmann einen Konter, den Firsanov zum 8:0 nutzte (48:35). In der 51. Minute rettete Engmann mit einer klasse Parade in Unterzahl, musste aber nach einem Fehler von Zellner nach 51:23 doch noch hinter sich greifen. Leipzigs Try-Out-Spieler Rosenbergs überwand Weidens Schlussmann und erzielte Leipzigs Ehrentreffer – 8:1.

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