Blue Devils Weiden – Black Dragons Erfurt

Nach dem klaren 8:1-Erfolg am Freitag in Erfurt stand für die Blue Devils Weiden am Abend das Rückspiel gegen den Ost-Oberligisten an. Die Blue Devils zeigten heute zwar einige Schwächen in der Defensive, dafür spielten die Stürmer die gegnerische Abwehr desöfteren schwindlig und mit 9:5 aus der Halle.

21.09.2014: Blue Devils Weiden – Black Dragons Erfurt 9:5 (3:1, 3:1, 3:3), 605 Zuschauer

Die Gäste aus Erfurt nutzten eine erste Überzahlsituation, um sich im Weidner Drittel festzuspielen. Nach Ablauf der Strafe traf Sergierie im Nachschuss zum 0:1 (05:33). Zuvor hatte bereits Schürmann nach einem Pfostenschuss am leeren Tor vorbeigezielt. Die Devils ließen sich vom Rückstand nicht beeindrucken. In der Offensive lief die Scheibe im ersten Drittel sehr gut durch die Reihen der Teufel. In Überzahlt zog Nikiforov vors Tor, ein Erfurter versuchte ihn noch mit einem verlorenen Stock zu irritieren, aber der Weidner Stürmer traf per Handgelenkschuss in den linken Winkel – 1:1 (07:17). Nun rollte Angriff um Angriff auf das Erfurter Tor. In der 9. Minuten nahm der erste Block der Hausherren um Waldowsky, Voakes und Jirik die Erfurter Hintermannschaft mal so richtig auseinander. Jirik traf schließlich völlig frei vor Löffelholz zum 2:1 (08:55).Ein weiteres Powerplay des EVW (Erfurt saß insgesamt fünf Mal im ersten Drittel) brachte in der 13. Minute das 3:1. Nikiforov hämmerte den Puck aus eher spitzem Winkel am Goalie vorbei in die Maschen.

Im Mittelabschnitt legten die Devils zunächst richtig gut los. Ehmann spielte in der 21. Minute einen Pass auf die rechte Seite, der aber nicht angekam. Von der Bande sprang der Puck dann Richtung Erfurter Tor uns Löffelholz schaufelte sich den Puck selbst ins Tor – 4:1 (20:41). Und die Weidner legten nach. Gejerhos mit einem starken Pass von hinter dem eigenen Tor an die gegnerische blaue Linie auf Jirik, der alleine auf Löffelholz und 5:1 (24:22). Danach nahmen die Hausherren das Tempo raus und kreiselten wieder deutlich mehr im gegnerischen Drittel als das Coach Carroll gefallen haben dürfte. Erfurt kam zur „Halbzeit“ durch Weise zum 5:2 (30:20). Weidens Trainer Carroll nahm daraufhin eine Auszeit und schwor seine Mannschaft nochmals auf sein Spielsystem ein. In der 37. Minute kreiselte Nikiforov im Erfurter Drittel und bediente dann einen feinen Pass Pronath, der die Kelle hinhielt und das 6:2 erzielte (36:34). 1,8 Sekunden vor dem Drittelende bekam Kirchberger nach einem Stockschwinger, bei dem er einen Erfurter im Gesicht traf, eine Spieldauerdisziplinarstrafe aufgebrummt Eis.

Im Schlussabschnitt verkürzte Erfurt in doppelter Überzahl durch Weise auf 6:3 (42:30). Der zweite Treffer des auffälligsten Erfurters. Anschließend gelang Firsanov in Unterzahl im Alleingang das 7:3. Eine starke Aktion des Weidner Neuzugangs. In der 49. Minute spielte die erste Reihe der Devils erneut Katz und Maus mit Erfurts Hintermannschaft. Dieses Mal war Waldowsky der Torschütze nach Vorarbeit von Jirik und Voakes (48:26). Vom Bully weg fiel dann das 9:3 durch Pronath, der einen Pass von Firsanov exakt neun Sekunden nach dem letzten Treffer über die Linie drückte. Die verbleibenden Minuten ließen die Devils dann austrudeln. Erfurt kam in Überzahl durch Sergerie zum 9:4. Auf der Gegenseite wurde Firsanov bei einem Solo kurz vor dem Tor gelegt. Es gab eine Strafe gegen Erfurt anstatt eines Penalty. In Unterzahl gelang Grosch der fünfte Erfurter Treffer.

Fotos vom Spiel. Zur Vollansicht bitte die Fotos anklicken.

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