Blue Devils Weiden – Deggendorfer SC

Am Freitagabend empfingen die Blue Devils Weiden in der Hans-Schröpf-Arena den Deggendorfer SC. Die Deggendorfer, mit dem Ex-Weidner Dustin Whitecotton und weiteren namhaften Neuzugängen ausgestattet, sind gut in die neue Oberliga-Saison gestartet und lagen vor der Partie auf Rang vier der Tabelle. Die Devils waren am vergangenen Wochenende zweimal leer ausgegangen und rutschten auf Platz neun ab. Gegen Deggendorf fehlten Zellner, Pronath und Salinger. Dafür gab Marius Pöpel sein Debut bei den Weidnern.

17.10.2014: Blue Devils Weiden – Deggendorfer SC 3:2 (0:1, 2:0, 1:1), 1.241 Zuschauer

Die Anfangsphase war ausgeglichen, bot jedoch keinerlei Höhepunkte. Die erste richtig gut Torchance hatte Waldowsky in der siebten Minute. Er traf mit seinem Schuss die Latte. Auf der Gegenseite umspielte Whitecotton gleich mehrere Weidner, Huber wehrte zur Seite ab, wo Beck goldrichtig stand und den Nachschuss zur Führung ins Tor schoss (08:47). Das restliche Drittel zerfahren ohne wirkliche Glanzmomente.

Auch im zweiten Spielabschnitt konnte keine der beiden Mannschaften so richtig überzeugen. Weiden machte etwas mehr Druck. Deggendorf lauerte auf Konterchancen, doch die Abwehr der Hausherren stand gut. Erst in der 37. Minute gelang Jirik nach mehreren vergeblichen Anläufen der Weidner der Ausgleich (36:25). Deggendorf hatte in der 39. Minute durch Platonow die Chance auf die erneute Führung, doch der Deggendorfer Verteidiger vergab alleine vor Huber. Sekunden vor der zweiten Drittelpause schlug Jirik mit einem Geniestreich nochmals zu. Am kurzen Pfosten überlistete Jirik Agricola im Deggendorfer Tor und der Goalie rutschte mitsamt des Pucks über die Linie – 2:1 (39:26).

Im Schlussabschnitt kamen die Blue Devils besser ins Laufen und hatten nun etwas mehr Freiräume. In der 49. Minute unterlief Neuzugang Pöpel ein Abspielfehler, den Franz mit einem trockenen Schuss durch die Schoner von Huber abschloss (48:52). Wie hier in der offiziellen Statistik noch Assists durch Gulda und Wiederer zustande kommen konnten?!? Das Spiel nun wieder total offen. In der Schlussphase leisteten sich die Deggendorfer zwei Strafzeiten und mussten über 30 Sekunden mit zwei Mann weniger auf dem Eis überstehen. In dieser doppelten Unterzahl wäre ihnen aber fast das 2:3 gelungen, aber Huber konnte abwehren. Auf der Gegenseite spielte Weiden mit vier Stürmern und Herbst im Powerplay und über Jirik und Nikiforov gelangte der Puck zu Voakes, der, wie in der Vorwoche gegen Regensburg, trocken abzog und die Scheibe unter den Querbalken platzierte – 3:2 (58:30). Deggendorf keinesfalls geschockt, nahm den Torhüter vom Eis und drückte vehement auf den Ausgleich. In den Schlusssekunden sprang der Puck im Gewühl noch an den Pfosten des Weidner Tors und wurde dann unter mehreren Spielern begraben.

Fotos vom Spiel. Zur Vollansicht bitte die Fotos anklicken.

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