Vitesse Arnhem – AZ Alkmaar

Der März hat es in sich und so ging es bereits am Wochenende nach dem Tschechien-Polen-Trip erneut auf die Autobahn. Dieses Mal gen Westen nach Holland und Nordrhein-Westfalen. Auf dem Plan standen insgesamt sieben Spiele (es wurden schließlich „nur“ sechs): zweimal Erendivisie, einmal Bundesliga, einmal Frauen-Bundesliga, einmal Regionalliga-West und einmal U17-Bundesliga. Los ging es am Freitagabend mit dem Spiel Vitesse Arnhem gegen AZ Alkmaar.

13.03.2015: Vitesse Arnhem – AZ Alkmaar 3:1 (1:1), 23.381 Zuschauer

Zu Fuß ging es vom Korenmarkt (Vergnügungsviertel) über die Brücke über den Niederrhein zum Stadion GelreDome. Auf dem Weg zum Stadion sah man kaum Fußgänger, dafür kamen die Fans entweder mit dem Motorroller oder auf dem Fahrrad daher und steurten in großen Gruppen den GelreDome an.
Die hinterlegten Karten (je 9€ das Stück) konnten problemlos am Kartenschalter abgeholt werden (unter 5 Minuten Wartezeit). Danach ging es rein ins gute Stück. Das Dach des GelreDome war an diesem Abend geschlossen. Das tat aufgrund des kalten Temperaturen ganz gut.

Panorama GelreDome Arnhem.

Vitesse ging bereits nach sieben Minuten in Front. Traore spitzelte einen langen Ball am herauseilenden Alkmaar-Keeper Esteban vorbei und köpfte den springenden Ball anschließend zum 1:0 ins leere Tor. Der ausgelassene Jubel der Hausherren über den insgesamt 1.500en Treffer von Vitesse in der Erendivisie rächte sich jedoch bitterlich. Vom Anstoß weg erzielte Alkmaar den Ausgleich. Vitesse klärte einen Schuss zu kurz und direkt vor die Füße von Berghuis, der zum 1:1 einschoss (8.). Und weiter ging es in einer unterhaltsamen Anfangsphase: Oliinyk dribbelte durch Alkmaars Abwehr, scheiterte jedoch am Pfosten (20.). Nur zwei Minuten später wurde Labyad perfekt in die Gasse geschickt, aber von Poulsen klar zu Fall gebracht (Notbremse). Der Schiedsrichter entscheidet auf Weiterspielen und wird daher mit einem gellenden Pfeifkonzert bedacht. Das wars dann aber auch schon in Halbzeit eins. Starker Beginn, danach sehr mau.

Die erste Aktion im zweiten Druchgang hatte Alkmaar nach einem ganz schwachen Eckball von Vitesse. Henriksen war an der Mittellinie auf und davon. Vitesses Keeper Room zögerte zu lange und Henriksen hatt freie Bahn. Er überlegte zu lange und tippelte auf den Torhüter zu und wurde schließlich von Pröpper noch abgegrätscht. Eine Viertelstunde vor dem Ende gabs dann Elfmeter für Vitesse, nachdem ein Alkmaar-Verteidiger nach einem Querpass gegen Traore vermeintlich zu spät gekommen war. Vejinovic trat an und verwandelte sicher zum 2:1. In der 80. Minute hatten sowohl Traore als auch Oliinyk das 3:1 auf dem Fuß, brachten den Ball nach einem klasse Konter nicht im Tor unter. Vejinovic trat mit einem Freistoß aus spitzem Winkel drei Minuten vor dem Ende nur das Außennetz. In der Nachspielzeit machte Qazaishvili dann doch noch das 3:1.

Fotos vom Spiel. Zur Vollansicht bitte die Fotos anklicken.

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