KFC Uerdingen 05 – TSV Alemannia Aachen

Pünktlich nach dem Auftakt in Mönchengladbach am Grotenburg-Stadion in Krefeld eingetroffen. Rund ums Stadion zwar was los, aber nicht die Welt, dafür hörte man aus dem Stadioninneren bereits erste Fangesänge. Beim Betreten des Stadions fiel der Blick dann auf den sehr gut gefüllten Gästebereich auf der Gegengeraden. Für beide Mannschaften war das anstehende Spiel wichtig. Die Alemannia kämpft um die Aufstiegs-Playoffs in die 3. Liga und bei den Uerdingern lief es zuletzt alles andere als gut und so musste gegen den Favoriten unbedingt gepunktet werden.

14.03.2015: KFC Uerdingen 05 – TSV Alemannia Aachen 1:1 (0:0), 3.400 Zuschauer

Panorama Grotenburg-Stadion

Auf dem Spielfeld war die Alemannia die aktivere Mannschaft. Der KFC hielt mit Kampf und Leidenschaft dagegen. Teilweise war die Härte ein wenig übertrieben. Hochkarätige Torchancen waren in der ersten Halbzeit nicht geboten, dafür wurde der Platz umso mehr beackert.

Im zweiten Durchgang bekamen die über 3.000 Zuschauer im Grotenburg-Stadion neben den weiterhin rassigen Zweikämpfen auch endlich Torchancen zu sehen. Dowidat hatte für die Alemannia nach knapp 60 Minuten die erste hochkarätige Torchance, sein Torschuss ging nur knapp am Pfosten vorbei ins Toraus. Jerat bekam kurz darauf die Möglichkeit auf das leere Tor zu zielen nachdem Uerdingens Keeper Udegbe zu weit aus seinem Kasten geeilt war, verzog jedoch. In der 65. Minute bekam Aachen einen Foulelfmeter zugesprochen. Jerat trat an den Punkt und verwandelte sicher zur Führung für die Alemannia. Uerdingen steckte jedoch nicht auf und hatte gleich nach Wiederanpfiff die 100%ige Ausgleichschance. Alexiou rutschte haarscharf an einer Freistoßflanke vorbei. Danach wurde wieder geackert im Groteburg-Stadion und die beiden Mannschaften schenkten sich in den Zweikämpfen keinen Zentimeter. In der 85. Minute schnappte sich Weiler den Ball und knallte einen Freistoß aus 25 Metern unter die Querlatte. Die Grotenburg mit seinen Fans und auch der Grotifant gingen steil. Und die Stimmung kochte noch ein weiteres Mal richtig hoch. In der Nachspielzeit fälschte Weiler einen Eckball deutlich sichtbar mit dem Arm ins Aachener Tor ab und der Schiedsrichter zeigte sofort Tor an. Das führte zu vehementen Protesten der Aachener Spieler und Verantwortlichen. Es bildeten sich mehrere Konfliktherde, die sich es nach einigen Minuten wieder beruhigten. Weiler gab schließlich nach Rücksprache mit dem Schiedsrichter das Handspiel zu und der Treffer wurde zurückgenommen. Danach war sofort Schluss.

Fotos vom Spiel Uerdingen gegen Aachen. Zur Vollansicht bitte die Fotos anklicken.

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