EHC 80 Nürnberg – ERSC Amberg

Eigentlich wird in der Eishockey-Landesliga am Wochenende um Punkte gekämpft. Aufgrund einer Krankheitswelle vor einigen Wochen kam es am Dienstagabend zu einer Nachholpartie zwischen dem gastgebenden EHC 80 Nürnberg und dem ERSC Amberg. Gespielt wurde auf der Eisfläche in der Arena Nürnberg. Für die Amberger musste ein Sieg her, wollten die Oberpfälzer ihre Chancen auf die Aufstiegsrunde erhalten. Mitwirken konnte dabei erstmals Neuzugang Roman Göldner (siehe Galerie).

Die erste Chance im Spiel hatten die Hausherren. In der 6. Minute wurde Gietl schön freigespielt und traf auf zentraler Position die Querlatte. Auf der Gegenseite bediente Bartels Rybka, der noch einen Nürnberger aussteigen ließ und den Puck oben rechts im Winkel versenkte – 0:1 (06:44). In Unterzahl hatten die Gäste wenig später sogar die Chance auf 2:0 zu erhöhen, aber Wrobel scheiterte mit einem Alleingang am Nürnberger Goalie. Nürnberg konnte die Überzahl im nächsten Angriff erfolgreich gestalten. Engmann bekam den Puck nicht weg und Hörl stocherte den Puck über die Linie – 1:1 (09:51). Die Partie danach relativ ausgeglichen, ohne Vorteile für eine der beiden Mannschaften. In der Schlussphase des ersten Drittels fing sich Amberg zwei Strafzeiten ein und die Achtzger nutzten ihre Überzahl in der letzten Minute durch Seidinger, der abstaubte, zum 2:1 (19:24).

Seidinger hatte auch zu Beginn des Mittelabschnitts die erste große Torchance als er, wieder in doppelter Überzahl, am zweiten Pfosten am leeren Gehäuse vorbeischoss. Nach überstandener Unterzahl kamen die Amberger wieder besser ins Spiel. Engmann machte das Spiel schnell und Krieger lief alleine aufs Nürnberger Tor zu, scheiterte jedoch am Goalie. Kurz vor „Halbzeit“ ging die Partie rauf und runter. Beide Mannschaften hatten zahlreichen hochkarätige Chancen, die allesamt ungenutzt blieben. In der Folge durfte Amberg in doppelter Überzahl agieren und glich zum 2:2. Ein Schlagschuss von Krieger fand den Weg ins Tor – 2:2 (31:31). Amberg nun am Drücker und deutlicher aktiver mit viel Druck aufs Nürnberger Gehäuse. Aukofer staubte in der 38. Minute zum 2:3 ab (37:13). Und nur 82 Sekunden später erhöhte Rybka auf 2:4 (38:35). Farnbauer war zuvor freistehend vor dem Tor am Schlussmann der Hausherren gescheitert.

Dank eines Blitzstarts ins letzte Drittel erhöhten die Amberger auf 2:5. Nur 36 Sekunden nach Wiederbeginn versenkte Bartels den Puck oben rechts im Eck. Es war die Entscheidung in dieser Landesliga-Begegnung. Nürnberg konnte nichts mehr drauflegen und Amberg brachte die deutliche Führung souverän über die Zeit.

Fotos vom Spiel. Zur Vollansicht bitte die Fotos anklicken.


01.12.2015: EHC 80 Nürnberg – ERSC Amberg 2:5 (2:1, 0:3, 0:1)

Nürnberg:
Amberg:
Tore: 0:1 Rybka (06:44), 1:1 Hörl (09:51/5-4), 2:1 Seidinger (19:24/5-3), 2:2 Krieger (31:31/5-3), 2:3 Aukofer (37:13/4-4), 2:4 Rybka (38:35), 2:5 Bartels (40:36)
Strafzeiten: 18+10 / 14
Zuschauer: 120

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