ERC Ingolstadt – Straubing Tigers

Playoff-Time in der DEL! In der 1. Runde (früher Pre-Playoffs) kommt es in diesem Jahr zum bayerischen Duell zwischen Ingolstadt und Straubing. In Spiel 1 der „best-of-three“-Serie legten die Niederbayern einen fulminanten Start hin…

„Wenn etwas aus ihrem Spiel heraussticht, dann ist es die harte Arbeit“, so Ingolstadts Trainer Kurt Kleinendorst auf der Homepage als Ausblick auf das, was seine Mannschaft im ersten Spiel der „best-of-3“-Serie erwarten sollte. Und er sollte bestätigt werden. Straubing machte vom Bully weg mächtig Druck. Ingolstadt kam erst nach 90 Sekunden das erste Mal ins Straubinger Drittel und schnell war die Scheibe wieder weg. Folgerichtig die Straubinger Führung noch in den Anfangsminuten: Maury Edwards schickte Sean O’Conner mit einem weiten Pass aus dem eigenen Drittel auf die Reise und der Ex-Panther blieb cool vor Timo Pielmeier und versenkte den Puck oben rechts im Winkel – 0:1. Ingolstadt danach zwar bemüht, aber ohne große Durchschlagskraft in der Offensive, auch weil das nötige Körperspiel fehlte. Das machten die Gäste deutlich besser. In der 14. Minute vertändelte David Elsner die Scheibe an der gegnerischen blauen Linie, Ryan Bayda war dazwischen, lief den Konter und bediente Martin Hinterstocker, der zum 2:0 einschoss.

Auch im Mittelabschnitt legten die Straubinger los wie die Feuerwehr. Timo Pielmeier im ERC-Tor hatte alle Hände voll zu tun, um einen weiteren Gegentreffer zu verhindern. In diese Drangphase hinein konnte Petr Taticek auf 1:2 verkürzen. Der Puck rutschte glücklich ins Straubinger Tor, aber drin ist drin. Wer nun aber eine verbesserte Panther-Mannschaft erwartete, wurde bitter enttäuscht. Nach einem weiteren Konter erhöhten die Tigers auf 3:1. Mike Hedden lief über rechts ins Drittel, passte quer auf Maury Edwards der sofort abzog und der Puck rauschte durch Pielmeiers Schoner ins Netz. Keine zwei Minuten später staubte Thomas Brandl zum 4:1 ab und brachte die Gäste endgültig auf die Siegerstraße. Nach einem Haken von Brian Salcido an Steven Zalewski entschied das gut leitende Schiedsrichtergespann auf Penalty, den der Straubinger aber nicht an Pielmeier vorbeibrachte.

Aber Ingolstadt kämpfte sich im Schlussdrittel nochmal ran. Nur 31 Sekunden waren gespielt, da traf Laliberte mit einem harmlosen Schuss zum 2:4. Straubingers Goalie Matt Climie griff hier daneben und hatte auch sonst ziemlich viele Abpraller und Unsicherheiten im Spiel, die die Panther aber viel zu wenig ausnutzten. Als Petr Taticek eine Sekunde vor Ablauf der zweiten Straubinger Strafzeit auf 3:4 verkürzte war die Stimmung in der Saturn-Arena endlich im Playoff-Bereich (vorher war vor allem nur Straubing tonangebend). Die Hausherren konnten das Momentum jedoch nicht ausnutzen und spielten viel zu umständlich nach vorne. Anstatt den, wie oben beschrieben, nicht immer sattelfesten Matt Climie zu beschäftigen, wurde die Scheibe tief gespielt und Straubing konnte aufgrund der körperlichen Aggressivität klären.

Durch den Auswärtserfolg haben die Straubing Tigers bereits am Freitag Matchball in eigener Halle!

Fotos vom Spiel. Zur Vollansicht bitte die Fotos anklicken.


09.03.2016: ERC Ingolstadt – Straubing Tigers 3:4 (0:2, 1:2, 2:0)

Ingolstadt: Timo Pielmeier (Eisenhut) – McNeill, Wagner, Lebeler, Davidek, Friesen, Laliberte, Taticek, Irmen, Salcido, Björn Barta, Kohl, Greilinger, Ross, Thomas Pielmeier, Köppchen, Elsner, Kubalik, McMillan, Alexander Barta
Straubing: Climie (Strahlmeier) – Madaisky, Yeo, Jobke, Osterloh, James, Brandl, Zalewski, Bayda, Connolly, Edwards, Hinterstocker, Dotzler, Hedden, Schönberger, Höfflin, O’Conner, Down, Röthke
Tore: 0:1 O’Connor (02:13), 0:2 Hinterstocker (14:00), 1:2 Taticek (27:34), 1:3 Edwards (31:41), 1:4 Brandl (33:36), 2:4 Laliberte (40:31), 3:4 Taticek (50:47/5-4)
Strafzeiten: 2 / 4
Zuschauer: 4.703

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