Jagiellonia Białystok – Lech Poznań

Vier Tage Richtung Osten, vier Tage mit einigen Kilometern auf der polnischen Landstraße und interessanten Eindrücken. Am Freitagmorgen ging es mit Matse, Rollo, Kirsche und Johnny von den „Stiftland-Groundhoppern“ los Richtung Polen. Ziel nach 1.100 Kilometern sollte Białystok im Osten Polens sein. Weitere Stationen der Tour waren Kaunas in Litauen, Brest in Weißrussland und zum Abschluss Krakau in Polen.


Hier geht es zu den weiteren Tour-Tagen:

  • Tag 2 – Regenschlacht in Kaunas vor 70 Zuschauern
  • Tag 3 – Ein Argentinier verzaubert den Ostblock
  • Tag 4 – Heimreise mit Zwischenstopp Krakau
  • Als sich die Reisegruppe an diesem Freitagmorgen mit dem Family-Van in Bewegung setzte war Allen klar, dass ein anstregender Tag vor uns liegen würde. Bis Warschau lief der Verkehr auf der Autobahn gut dahin, danach wurde es jedoch sehr zäh. Die polnischen Landstraßen nach Białystok waren selten durchgänging befahrbar, viele Baustellen stoppten den Verkehr. Ein Unfall sorgte Irgendwo im Nirgendwo für kompletten Stillstand. Eine gute Stunde vor dem Anstoß unserer ersten Partie zwischen Jagiellonia Białystok und Lech Poznań waren wir dann angekommen und hatten das Appartment für die Nacht bezogen. Danach ging es ohne Zloty zum Stadion Tickets beschaffen. Das klappte Dank der EC-Karte und so ging es hinein in das neue Stadion von Jagiellonia. Dieses macht nicht nur von außen einen schicken Eindruck, sondern kann auch im Inneren optisch überzeugen.

    Panorama Stadion Bialystok

    Das Spiel ließ aufgrund der Tabellensituation einiges erwarten: Bialystok stand auf Rang vier und erwartete mit Lech Poznan den Tabellenzweiten. Bei kalten acht Grad und zusätzlichem Wind entwickelte sich jedoch eine äußerst dürftige Vorstellung beider Teams. Nach einer Viertelstunde schloss Cernych den ersten gefährlichen Angriff der Hausherren ab. Auf der Gegenseite rettete Kelemen mit einer starken Reaktion das 0:0. In der 27. Minute leistete sich die Heimelf einen unnötigen Freistoß auf der linken Abwehrseite. Diesen trat Jevtic scharf vor das Tor und der Ball ging an allen Spielern vorbei ins lange Eck – 0:1. Danach dümpelte die Partie in die Halbzeitpause.

    Nach der Pause drückten die Hausherren auf den Ausgleich. Im Abschluss war das aber weiterhin zu dürftig.Erst in der Schlussphase nahm die Partie im Osten Polens richtig Fahrt auf. Der eingewechselte Ex-1860-München-Stürmer Gytkjaer schoss den Ball nach einem Konter direkt ins Gesicht von Heim-Keeper Kelemen. In der 80. Minute setzte Novikovas, ehemals in Aue und Bochum aktiv, zu einem Solo quer über den Platz an, sein Schuss geriet jedoch zu ungefährlich. Vier Minuten vor dem Ende veredelte der litauische Stürmer ein Kopfballablage von Romanchuk zum 1:1-Ausgleich. Der Jubel der anwesenden 13.000 Fans war ausgelassen, man hatte den Eindruck die Meisterschaft wurde gerade eingefahren. In den Jubel mischte sich jedoch bald blankes Entsetzen, denn Gytkjaer und Gajos standen plötzlich frei vor Kelemen und brachten den Ball mit einigen Schwierigkeiten im Tor unter. Schiedsrichter Marchiniak erkannte den Treffer zunächst an, um ihn nach Videobeweis wieder abzuerkennen. Es blieb somit beim 1:1.

    Nach dem Spiel ging es die wenigen 100 Meter zurück zum Appartment, denn am nächsten Tag wartete die Ausfahrt nach Litauen!

    Fotos vom Spiel. Zur Vollansicht bitte die Fotos anklicken.


    13.10.2017: Jagiellonia Białystok – Lech Poznań 1:1 (0:1)

    Białystok: Kelemen – Tomasik, Guti, Runje, Burliga (79. Wlazlo), Romanchuk, Grzyb (79. Swiderski), Novikovas, Cernych, Pospisil (67. Frankowski), Sheridan
    Poznań: Putnocky – Kostevych, Janicki, Nielsen, Gumny, Tralka, Jevtic (84. Tetteh), Gajos, Radut (65. Majewski), Barkroth, Bille Nielsen (67. Gytkjaer)
    Tore: 0:1 Jevtic (26.), 1:1 Novikovas (86.)
    Zuschauer: 12.156

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